Pitch · Musikschule, Jülich
Musikschule Jülich




LeistungenMarke · Webseite · Print · Social Media
BrancheMusikschule, Jülich
Ausgangslage
Die Musikschule der Stadt Jülich unterrichtet Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Einen eigenen Auftritt hat sie aber nicht. Plakate und Flyer entstehen für jede Veranstaltung neu, und wer Informationen sucht, findet sie verstreut auf der Seite der Stadt.
Mein Vorschlag: ein Gesicht, das in Jülich verwurzelt ist und auf jedem Medium funktioniert, vom Plakat über Instagram bis zur Webseite.
Die Form
Jülich hat ein Wahrzeichen, das alle kennen: die Zitadelle. Ihr Grundriss, genordet und als Kontur gezeichnet, steckt im Logo. Die Bastion mit der gestuften Flanke wird zum Fähnchen der Achtelnote. Note und Festung haben dieselbe Strichstärke und sprechen so dieselbe Sprache.


Farben
Die Farben verbinden die Stadt mit dem, womit an der Musikschule jeden Tag gearbeitet wird: den Instrumenten. Stadtrot und Stadtblau stammen aus dem Logo der Stadt, Nachtblau und Samtrot aus ihrem Jubiläums-Badge. Der Rest kommt aus dem Instrumentenkoffer: Notenpapier, die weißen und schwarzen Tasten, Messing und Geigenlack.
Eine Regel hält das zusammen: Zu den Grundfarben kommen pro Medium höchstens eine Flächenfarbe und ein Akzent. So bleibt jedes Plakat ruhig, und die Vielfalt entsteht erst über viele Plakate hinweg.
Notenpapier #FAF6EE
Seite der Partitur
Ebenholz #1E1A17
schwarze Tasten
Nachtblau #12324F
Konzertsaal am Abend
Stadtrot #DB2319
Logo der Stadt
Elfenbein #EFE5CF
weiße Tasten
Stadtblau #497FBB
Logo der Stadt
Samtrot #7A2230
Bühnenvorhang
Messing #D4A23C
Trompete, Horn, Posaune
Geigenlack #8E4426
Violine, Cello
Muster
Aus der Zitadelle wird auch ein Muster. Jede zweite Spalte sitzt eine halbe Höhe tiefer, so entsteht ein ruhiger Rhythmus, der Flächen belebt, ohne dem Inhalt die Show zu stehlen. Im großen Anschnitt, mit einer halben Zitadelle im Bild, trägt es Plakate, Titel und die Startseite.

Plakate
Jede Veranstaltung bekommt ein eigenes Plakat, aber immer aus demselben Baukasten: das Datum groß in Bebas Neue, darunter ein kurzer Text in Karla, unten Logo und QR-Code an fester Stelle. Wer ein Plakat der Musikschule gesehen hat, erkennt das nächste schon von Weitem.
Die Fotos folgen einer eigenen Bildsprache: nah an der Hand, die greift, warmes Licht von der Seite und viel dunkle Fläche für die Schrift. Musik als Handwerk, kein Stockfoto-Lächeln in die Kamera. Die Fotos hier sind Beispielbilder von Pexels.






Postkarte und Instagram
Dasselbe System passt auf die Postkarte zum Mitnehmen und auf den Instagram-Kanal. Die Postkarte zeigt vorne den Anlass und hinten das Programm. Auf Instagram wird aus jedem Plakat ein Beitrag, der sich mit einem Wisch zum Programm aufklappt.






Webseite
Die Webseite bündelt, was heute verstreut ist: Unterricht, Termine und die Anmeldung zur Probestunde. Jede Veranstaltung bekommt eine eigene Seite, und der QR-Code auf dem Plakat führt genau dorthin. So wird aus dem Plakat an der Litfaßsäule der kürzeste Weg zur Anmeldung.



Stand
Der Pitch liegt bei der Musikschule, beauftragt ist das Projekt noch nicht. Als Nächstes fehlt ein eigenes Fotoshooting in der Musikschule, bei einer Probe oder einem Vorspiel. Erst mit den eigenen Schüler:innen, Streichern, Bläsern und dem Chor bekommt die Bildsprache ihren richtigen Ton.
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